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Service & Knowhow

Im Folgenden möchte ich meinen Übersetzungsdienst näher vorstellen und kurz auf meine Ausbildung und beruflichen Qualifikationen eingehen.

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Service

Bei meinem Übersetzungsdienst dreht sich alles um die Lokalisierung englischsprachiger Texte aus den Themengebieten Informatik und EDV. Zu den bearbeiteten Textsorten gehören: Informatik-Fachbücher, Software-Handbücher (online und offline), Hilfedateien, Software (d. h. die sprachlichen Komponenten einer Benutzeroberfläche, wie z. B. Menübefehle, Dialogfelder, Fehlermeldungen etc.), Produktbeschreibungen, Webseiten usw.

Für meine Arbeit übernehme ich folgende Garantien:

Qualitätsgarantie Layoutgarantie

Bei meiner Arbeit verwende ich ein so genanntes computergestütztes Übersetzungs-Tool namens SDLX. Dieses ermöglicht es mir, viele verschiedene Dateiformate unter einer Plattform zu übersetzen. Beim Umwandeln einer Datei in das SDLX-Bearbeitungsformat werden sämtliche Layoutinformationen aus dem Text entfernt und es werden nur diejenigen Passagen angezeigt, die zu übersetzenden Text enthalten. Der Text wird dabei in Sätze, im SDLX-Jargon Segmente, unterteilt. Wenn der übersetzte Text in sein ursprüngliches Format zurückverwandelt wird, werden die Layoutinformationen wieder an den richtigen Stellen eingefügt. Dadurch wird verhindert, dass der Übersetzer versehentlich Layoutinformationen löscht bzw. ändert. Eine anschließende Bearbeitung des Layouts entfällt (es sei denn, es muss aus Lokalisierungsgründen angepasst werden).

Zu den von SDLX unterstützten Dateiformaten gehören:

Außerdem besitze ich sehr gute Kenntnisse in LaTeX.

Konsistenzgarantie

Computergestützte Übersetzungs-Tools bieten neben der Unabhängigkeit vom Dateiformat noch weitere Vorteile. So lassen sich aus einem Text und seiner Übersetzung so genannte Translation Memories (TMs) erzeugen. Dies ist auch dann möglich, wenn der Text nicht mit SDLX übersetzt wurde. Einzige Voraussetzung ist, dass Text und Übersetzung im gleichen SDLX-kompatiblen Format vorliegen. Translation Memories können dann auf neue, zu übersetzende Texte angewendet werden. Werden dabei gleiche Segmente entdeckt, wird die Übersetzung aus dem TM automatisch eingefügt. Der für das Übernehmen eines Segments erforderliche Grad der Übereinstimmung kann vom Benutzer festgelegt werden. Empfehlenswert sind Einstellungen zwischen 100 und 75 %. Die übernommenen Segmente können natürlich dennoch individuell bearbeitet werden.

Der Einsatz von TMs zahlt sich insbesondere dann aus, wenn bereits übersetzte Texte aktualisiert werden müssen (z. B. wenn eine neue Softwareversion herausgebracht wird und sich die Dokumentation nur geringfügig geändert hat oder ein Buch neu aufgelegt wird). Für Sie als Kunde heißt dies natürlich, dass im Falle einer Aktualisierung nur für neu bearbeitete Passagen Kosten entstehen.

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Arbeitserfahrung

Ich bin bereits seit 1999 in der Lokalisierungsbranche tätig.

Unmittelbar im Anschluss an mein Übersetzerstudium war ich zunächst ein Jahr lang als festangestellte Übersetzerin bei SDL International in Maidenhead, England, beschäftigt, einem der größten Softwarelokalisierungsanbieter weltweit. Dort habe ich an Übersetzungsprojekten für Kunden wie Adobe, Microsoft, Veritas usw. mitgearbeitet. Zu meinen Aufgaben gehörte dabei nicht nur das Übersetzen von Software, Dokumentationsmaterial, Hilfe-Dateien, Websites etc., sondern auch das Korrekturlesen sowie die Layout-Überprüfung (DTP).

Seit dem Jahr 2000 bin ich als freiberufliche Übersetzerin für SDL tätig und habe in dieser Zeit als solche an zahlreichen Projekten mitgewirkt. Zu den Auftraggebern dieser Projekte gehörten unter anderem Adobe (Illustrator, Photoshop, InDesign), Microsoft (Xbox-Spiele "Fuzion Frenzy", "Halo"), Kodak, Canon, Lucent, Dell und Sun.

Seit Anfang Mai bin ich an der Universität Konstanz in Vertretung als wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt. Dort arbeite ich u.a. bei der Übungsgruppenbetreuung von Vorlesungen sowie an der Entwicklung eines XQuery-Compilers im Rahmen des Pathfinder-Projekts mit.

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Ausbildung

Übersetzen

Meinen Abschluss als Diplom-Übersetzerin habe ich im Mai 1999 am Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg erlangt. Neben der eigentlichen Ausbildung zum Sprachmittler bildeten Landeskunde, Terminologiearbeit, Stilistik und Sprachwissenschaft weitere Schwerpunkte meines Studiums.

Bereits während meiner Zeit in Heidelberg habe ich mich entschieden, mich auf das Übersetzen technischer Texte, genauer gesagt Texte aus dem Bereich EDV, zu spezialisieren. Aus der Vorliebe für dieses Themengebiet ist nicht zuletzt meine Diplomarbeit (etb electronic termbooks for translators als Informationsplattform für Übersetzer und Terminologen) entstanden. Sie umfasste die Erstellung eines Prototypen für ein elektronisches Wörterbuch mithilfe eines Autorensystems. Als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Heidelberg habe ich diesen Prototypen zusammen mit der Doktorandin Martina Coners optimiert und mit Inhalten gefüllt. Das Ergebnis ist beim Wissenschaftlichen Verlag Trier unter dem Titel Electronic Termbooks for Translators. Band 1: Ökologie erhältlich.

Information Engineering

Im Jahr 2000 habe ich mich entschlossen, zur Vertiefung meiner Fachkenntnisse den Masterstudiengang Information Engineering an der Universität Konstanz zu belegen. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Informatik (Computer Science) und Informationswissenschaft (Information Science), wobei ich meinen Abschluss in Computer Science erworben habe. Spezialisiert habe ich mich im Laufe des Studiums am gleichnamigen Lehrstuhl auf den Bereich Datenbanken und Informationssysteme. Kernpunkte meiner Ausbildung waren Compilerbau, Architektur von Datenbankmanagementsystemen, Anfrageverarbeitung und -optimierung, Main-Memory-Datenbanken, SQL und insbesondere XML, XPath und XQuery. Ich verfüge über Programmierkenntnisse in C, Java, Perl und php.

Im Rahmen meiner Masterarbeit (Enhancing the Tree-Awareness of a Relational DBMS: Adding Staircase Join to PostgreSQL) habe ich einen neuen JOIN-Operator, den Staircase Join*, in das relationale Open-Source-Datenbankmanagementsystem PostgreSQL integriert. Die Idee dahinter besteht darin, XML-Dokumente unter Zuhilfenahme bestimmter struktureller Informationen in einer relationalen Datenbank abzulegen. XPath-Ausdrücke können dann in SQL-Anfragen umgewandelt werden und in der Datenbank ausgewertet werden. Um solche Anfragen zu beantworten, reichen zwar theoretisch die in einem kommerziellen DBMS verfügbaren JOIN-Algorithmen aus, der Staircase Join weiß im Gegensatz zu diesen jedoch, dass der Anfrage eigentlich baumstrukturierte XML-Daten zugrunde liegen, und nutzt dieses Wissen optimal aus. Meine Arbeit hat gezeigt, dass eine Performanzverbesserung um mehrere Größenordnungen möglich ist. Die PostgreSQL-Implementierung des Staircase Join wurde bei der VLDB-Konferenz im September 2004 in Toronto als Demonstration Paper (An Injection of Tree Awareness: Adding Staircase Join to PostgreSQL) akzeptiert.

*Der Staircase Join wurde von der Pathfinder-Gruppe der Universität Konstanz konzipiert. Er ist wesentlicher Bestanteil des XQuery-Compilers, der derzeit von dieser Arbeitsgruppe entwickelt wird.



© 2008  Sabine Teubner. Letzte Änderung am 13.04.2008.

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